Individuelle Teilhabeplanung

Teilhabepläne sind häufig:

  • zu unklar formuliert,
  • unverständlich,
  • enthalten nicht alle Fakten, um die Finanzierung der Hilfen sicherzustellen,
  • zwar mit viel Liebe und Zeit formuliert, aber viel zu lang geraten,
  • ohne Bezüge zum ICF und zur Betreuungsplanung, die im WTG gefordert ist, formuliert,
  • keine ausreichende Orientierung für die Arbeit mit denjenigen, die die Unterstützung und den Schutz der Mitarbeitenden benötigen
  • für Mitarbeitende eine Last, weil diese unsicher bei der Erstellung sind.
ICF und überprüfbare Ziele in der Teilhabeplanung des BE_NRW 2018
Inhalte des Seminars sind:
  • Hintergründe und Einordnung des Verfahrens (UN-Konvention, rechtliche Grundlagen, Rolle des Hilfeplanerstellenden)
  • Der Basisbogen als Antrag
  • Der Gesprächsleitfaden in Aufbau und Struktur
  • ICF und dessen Bedeutung für den Hilfeplan,
  • ICF Screening als Hilfetool
  • Zielformulierungen SMART
  • Ziele- und Maßnahmenbeschreibung
  • Berechnung von Zeiten

1-Tagesveranstaltung – "BEI_NRW – eine Einführung"                                                           
Die Fortbilldung entspricht dem DQR-Level 4.

Gesprächsführung in  besonderen Situationen – Die Gespräche zum Teilhabeplan
Hilfeplangespräche werden nicht am Schreibtisch geführt. Sie bedürfen einer sensiblen Gesprächsführung, die sich an Gesprächsführungstechniken anlehnt, die auch für die anderen „suchenden Gespräche“ wichtig sind. Solche Gesprächsführungen müssen trainiert werden.
1-Tagesveranstaltung – "Gesprächstraining"                                                                                               
Die Fortbilldung entspricht dem DQR-Level 4.

Diagnostik anhand der ICF-Klassifikation – eine Einführung in die Grundlagen und Philosophie bezogen auf die Möglichkeiten in der Teilhabeplanung
Die internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) wirft ein neues Licht auf die Beschreibung von Behinderung. Nicht die Behinderung steht im Fokus der Betrachtung, sondern deren Wirkungen auf die Möglichkeiten der Teilhabe und Aktivitäten des Menschen. Das bio-psychosoziale Modell ICF erweitert die Klassifikation der Krankheiten (ICD), hat diese aber als Grundlage.
Die ICF Klassifikation ist kein Diagnostikinstrument, gibt jedoch aufgrund der ganzheitlichen Betrachtungsweise des Menschen die Möglichkeit, beobachtetes Verhalten einzuordnen, es zu kategorisieren und daraus Schlüsse für Unterstützungsbereiche zu ziehen. Insbesondere die Beachtung des Menschen in seinem Kontext, d.h. in der Beachtung der Bedingungen in denen er lebt und von denen er abhängig ist, bereichert die Sichtweise und stellt neue Fragen an die Assistenten der Hilfe.
1-Tagesveranstaltung- "Einführung in die Grundlagen und die Philosophie der ICF-Klassifikation zur Anwendung in der Hilfeplanung"                                                   Die Fortbilldung entspricht dem DQR-Level 4.

Ziele will man erreichen – und dafür muss man etwas tun

Ziele SMART zu formulieren fällt vielen schwer. Zu viele Zielverständnisse schwirren im Raum umher: Grobziele, Teilziele, persönliche Ziele, Globalziele u.a..
Alle haben jedoch eine Grundlage: Die Beantwortung der Frage "Was will der Mensch erreichen, oder was soll für den Menschen erreicht werden?" Und da trifft die Zielformulierung auf die fachlichen Möglichkeiten derjenigen, die als AssistentInnen und HelferInnen unterwegs sind. So ist die Beschäftigung mit Zielen immer auch eine Beschäftigung mit den Fragen "Was kann erreicht werden? Wie viel an Veränderung ist möglich? Was ist an Veränderung realistisch? Wie formuliere ich in der richtigen ,Granularität`?“.
1/2-Tagesveranstaltung - "Ziele in der Hilfeplanung"                                                                                    
Die Fortbilldung entspricht dem DQR-Level 4.
                                                                             

Betreuungsplanung – Betreuungsdokumentation

Betreuungsplanung und Betreuungsdokumentation sind eine Voraussetzung für die Evaluation in der Hilfeplanung.
Viele Mitarbeitende setzen voraus, dass es klar wäre, was zu planen und vor allem zu dokumentieren sei. Träger kaufen Programme, die alles Mögliche abfragen – oft aus Anforderungen in der Pflege gem. XI SGB abgeleitet – aber ob dass alles sein muss?

Anforderungen aus der Prüfungs- und Leistungsvereinbarungen einerseits, aus der Hilfeplanung andererseits und zudem noch die Anforderungen der Heimaufsicht und des Haftungs- und Aufsichtrechts – Wie soll das alles zusammen gehen?
In einem Workshop sollen diese Fragen beleuchtet, eingeordnet und strukturiert, die Anforderungen aufgelistet und Wege für die Praxis gefunden werden.
1/2-Tagesveranstaltung - "Betreuungsplanung – Betreuungsdokumentation"                                                    
Die Fortbilldung entspricht dem DQR-Level 4.

Alle Themen können individuell kombiniert werden oder auch der zeitliche Umfang verändert werden. Das hat i.d.R. zur Folge, dass sich die Seminarkonzepte etwas verändern, methodisch anders aufbauen oder gegebenfalls in der Intensität abnehmen oder Schwerpunkte herausgearbeitet werden.

Wir erstellen Ihnen gerne ein unverbindliches Angebot für eine In-House-Schulung.