Freiheitsentziehende Maßnahmen
Rechtliche Aspekte (BGB, PsychKG) und (Handlungs-)sicherheit in Krisensituationen

Insbesondere in der Arbeit mit Menschen, von denen eine erhöhte Fremd- und/oder Eigengefährdung ausgeht, ist ein schnelles und professionelles Handeln unabdingbar. Oft sind freiheitsentziehende Maßnahmen wie beispielsweise Fixierung oder Isolierung in reizarmen Räumen angezeigt. In manchen Fällen kann auch eine vorübergehende stationäre Unterbringung in einer psychiatrischen Klinik erfolgen. Doch häufig bestehen in solchen Krisensituationen Unklarheiten, welche Rechte das Gegenüber dabei besitzt und welche davon unter welchen Bedingungen außer Kraft treten (dürfen). Bei Fehlhandlungen könnten Angehörige oder die Klienten selbst ihren Rechtsanspruch geltend machen, was die Fachkräfte in Probleme bringen könnte.
1-Tagesveranstaltung – Freiheitsentziehende Maßnahmen                                                      
Die Fortbilldung entspricht dem DQR-Level 4.

Deeskalierende Kommunikation
Zu Möglichkeiten der Abwendung gefährlicher Konfliktsituationen im Berufsalltag

In der Arbeit mit Menschen, die sich in den unterschiedlichsten Problemlagen ihrer Leben befinden, kommt es immer wieder zu Konflikten, die nicht selten in eskalierenden gefährlichen Situationen enden können. In dem Seminar soll die Spirale betrachtet werden, in der sich Konflikte bis zur Eskalation aufschrauben und Strategien vorgestellt und an individuellen Beispielen entwickelt werden, um diese Spirale zu durchbrechen und die Situationen zu beruhigen.

Es werden die verbalen und non-verbalen Deeskalationstechniken beleuchtet, die außerhalb/vor einer direkten körperlichen Auseinandersetzung eingesetzt werden können
1-Tagesveranstaltung – "Deeskalierende Kommunikation"                                                           
Die Fortbilldung entspricht dem DQR-Level 4.

Interkulturelle Kompetenz und Konfliktlösungsstrategien
Zum Umgang mit interkulturellen Problemen im Berufsalltag

In einem multikulturellen Staat sind interkulturelle Probleme nicht zu vermeiden. Vor allem in sozialen Berufen haben Fachkräfte immer wieder Kontakt mit Klienten, die einen vermeintlich anderen kulturellen Hintergrund besitzen und oft wird hier die Problemursache ausgemacht. Doch was ist überhaupt „Kultur“ und wie kann es zu einer „Verständigung der Kulturen“ kommen?

Um mit interkulturellen Konflikten in sozialen Berufen adäquat umgehen zu können, ist es notwendig, sich mit diesen Fragen auseinanderzusetzen. Das Verständnis vom Kulturbegriff, von der eigenen und fremden/anderen kulturellen Identität sowie das Bewusstsein über deren Auswirkung auf das eigene Denken und Handeln sind zentrale Bestandteile von interkultureller Kompetenz.
1-Tagesveranstaltung – "BEI_NRW – eine Einführung"                                                           
Die Fortbilldung entspricht dem DQR-Level 4.